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Sport bei Herzerkrankungen – erlaubt oder gefährlich?

Ist Sport mit Herzproblemen gefährlich? Nein – bei richtiger Ausführung ist Bewegung sogar ein Teil der Therapie. Erfahre, was du beachten musst.
Ist Sport mit Herzproblemen gefährlich? Nein – bei richtiger Ausführung ist Bewegung sogar ein Teil der Therapie. Erfahre, was du beachten musst.

Viele Menschen mit Herzerkrankungen stellen sich dieselbe Frage:„Darf ich überhaupt noch Sport machen?“Die Sorge ist verständlich – schließlich will man nichts falsch machen. Die gute Nachricht:In den meisten Fällen ist Sport nicht nur erlaubt, sondern dringend empfohlen. Entscheidend ist das Wie – und die richtige Begleitung.


🫀 Warum Bewegung wichtig ist – gerade fürs Herz

Das Herz ist ein Muskel – und wie jeder Muskel bleibt er durch Bewegung leistungsfähig. Regelmäßige körperliche Aktivität kann:

  • den Blutdruck senken

  • den Cholesterinspiegel verbessern

  • das Herz-Kreislauf-System stärken

  • die Belastbarkeit im Alltag erhöhen

  • das Risiko für Folgeerkrankungen reduzieren

Studien zeigen: Wer sich regelmäßig, aber angepasst bewegt, hat bessere Prognosen – auch nach einem Herzinfarkt oder bei Herzschwäche.


❗ Aber: Nicht jede Bewegung ist gleich gut

Sportarten, die gut geeignet sind:

  • Gehen

  • Radfahren

  • Schwimmen

  • Nordic Walking

  • Yoga

  • Krafttraining

Vorsicht geboten ist bei:

  • Wettkampfsport

  • Hochintensivem Intervalltraining (HIIT)

  • Sportarten mit plötzlicher Belastungsspitze (z. B. Tennis, Squash)

Hier ist vorab immer ein medizinischer Check nötig.


✅ Für wen ist Sport erlaubt?

Erkrankung

Bewegung erlaubt?

Empfehlung

Bluthochdruck

✅ Ja

Regelmäßig, ideal: Ausdauer + Krafttraining

Koronare Herzkrankheit (KHK)

✅ Ja, mit Plan

Nach Belastungs-EKG & ärztlicher Freigabe

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

✅ Ja, angepasst

Unter Anleitung – durch Med. Trainingstherapie

Nach Herzinfarkt / OP

✅ Mit Reha-Plan

Kardiologische Nachsorge & moderates Training

Wichtig: Individuelle Rücksprache mit Ärzt:in ist Voraussetzung – besonders bei Veränderungen im Zustand.


🧭 Woran erkenne ich, dass ich mich nicht überlaste?

Achte auf Warnsignale:

  • Atemnot stärker als üblich

  • Brustschmerzen oder Druckgefühl

  • Herzstolpern oder starker Puls

  • Schwindel oder Unwohlsein

Dann sofort abbrechen und ärztlich abklären.


🗓 So kannst du starten – sicher & gesund

  1. Arzt oder Kardiologe kontaktieren– ggf. Belastungs-EKG oder Herzultraschall

  2. Langsam anfangen, z. B. 10–15 Minuten pro Tag spazieren

  3. Steigern in kleinen Schritten – keine Eile!

  4. Körperwahrnehmung schulen – auf Signale hören

  5. Therapeutisch begleitet trainieren– mithilfe einer medizinischen Trainingstherapeutin


❤️ Fazit: Bewegung ist Therapie – kein Risiko (wenn richtig gemacht)

Sport ist bei den meisten Herzerkrankungen nicht nur erlaubt, sondern ein wichtiger Teil der Behandlung.Das Ziel ist nicht, sportliche Höchstleistungen zu erbringen – sondern Lebensqualität zu steigern, Symptome zu lindern und langfristig gesund zu bleiben.

👉 Mit moderatem Start und professioneller Unterstützung ist Bewegung sicher – und sinnvoll.


🗨 Du willst anfangen – aber weißt nicht wie?

Ich begleite dich gern mit einem individuell angepassten Bewegungskonzept. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

 
 
 

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Melissa Tscherne, MSc

Trainingstherapeutin

Sport- und Bewegungswissenschafterin

+43 (0) 676 3686451

8334 Riegersburg, Österreich

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