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Training nach Herzmuskelentzündung – warum Geduld der wichtigste Trainingsfaktor ist
Eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Während Bewegung bei vielen kardiovaskulären Diagnosen ausdrücklich empfohlen wird, steht hier zunächst etwas anderes im Vordergrund: konsequente Schonung. Internationale Leitlinien empfehlen nach einer Myokarditis eine vollständige Sportpause über mehrere Monate, gefolgt von einer sorgfältig abgeklärten Rückkehr zur körperlichen Aktivität (Pelliccia et al

Melissa Tscherne
23. Feb.2 Min. Lesezeit


Training nach Stent oder Bypass – wie Bewegung die langfristige Herzgesundheit unterstützt
Nach einer Stent-Implantation oder einer Bypass-Operation erleben viele Menschen zunächst Erleichterung – gleichzeitig entsteht Unsicherheit: Darf ich mich wieder belasten? Wie viel Bewegung ist sinnvoll? Diese Fragen sind verständlich, denn invasive Eingriffe am Herzen hinterlassen oft ein Gefühl der Verletzlichkeit. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Antwort klar: Bewegung spielt eine zentrale Rolle in der langfristigen Stabilisierung der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Eine g

Melissa Tscherne
23. Feb.2 Min. Lesezeit


Bewegung und Training nach Herzinfarkt – warum Aktivität ein zentraler Teil der Erholung ist
Nach einem Herzinfarkt steht für viele Betroffene zunächst eines im Vordergrund: Schonung. Die Angst, das Herz erneut zu belasten, führt häufig dazu, dass Bewegung vermieden wird. Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist genau das jedoch langfristig problematisch. Große Übersichtsarbeiten zeigen, dass strukturiertes Training nach einem Herzinfarkt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert, sondern auch die kardiovaskuläre Mortalität signifikant senken kann. Eine Co

Melissa Tscherne
23. Feb.2 Min. Lesezeit


Warum Krafttraining bei Bluthochdruck mehr kann als nur Muskeln stärken
Viele Menschen mit Bluthochdruck verbinden Krafttraining noch immer mit Pressatmung, schweren Gewichten und gefährlichen Blutdruckspitzen. Dieses Bild hält sich hartnäckig – obwohl die aktuelle Forschung längst ein anderes zeigt. Bereits eine große Metaanalyse von Cornelissen und Smart (2013) konnte zeigen, dass regelmäßig durchgeführtes Krafttraining den systolischen Blutdruck im Durchschnitt um rund 5–6 mmHg senkt. Ein Effekt, der aus medizinischer Sicht durchaus relevant i

Melissa Tscherne
23. Feb.2 Min. Lesezeit
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